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Am 16. Dezember war es dann soweit: Unsere Freunde aus Dreihausen in Deutschland landeten und brachten ein gutes Stück Heimatgefühl mit. Gerade richtig zu Mareike Geburtstag. Naumanns im Gegenzug genossen zuerst einmal ausgiebig die Sonne und Wärme, die neuen Eindrücke der Großstadt, die so gar nicht mit den weitläufigen Vorstellungen von Afrika zusammenpassen: ‚Hier bekommt man ja alles und noch mehr als bei uns.’
 Kaum da, packten und erprobten wir auch etwas von der Posaunenliteratur, die Naumanns als Spende des Posaunenchors Dreihausen an unsere Gemeinde mitgebracht hatten. Mit Instrumenten der Gemeinde studierten wir für den 4. Advent und den Weihnachtstag einige Stücke für den Gottesdienst ein.
 Diese Gottesdienste feierten wir dann mit erwartet weniger Gemeindegliedern, da ja die meisten Studenten und auch Familien über die Schulferien aus Pretoria fliehen, um Ferien zu machen oder zur Familie aufs Land zu fahren. Doch waren es immerhin noch 50 Gemeindeglieder, mit denen wir am 4. Advent und Weihnachtstag die Ankunft und Menschwerdung unseres Herrn Jesus Christus feierten. Neben der musikalischen Unterstützung beteiligten sich Naumanns dabei auch am Aufbau unseres Kirch-Weihnachtsbaums. Und da wir in der Englischen Gemeinde keinen Heiligabendgottesdienst hatten, konnten wir alle zusammen den Gottesdienst der Paulusgemeinde besuchen, um dann gemeinsam Bescherung zu haben; mal ganz anders: mit kurzen Hosen und Barfuss bei immer noch 28°C.
 Am 2. Feiertag morgens ging es dann ab in den Urlaub, in dem wir viel Schönes miteinander erlebten und eine wundervolle Zeit verbrachten. Einer der Höhepunkte war dabei sicherlich die Begegnung mit folgender Familie.
 In der zweiten Januarwoche war es dann leider schon wieder Zeit gen Pretoria zurückzukehren. Die Zeit mit unseren Freunden ging ihrem Ende zu. Die letzten Tage verbrachten sie noch mit uns in Pretoria, um dann am 8. Januar die Heimreise anzutreten. Mit der Rückkehr begann auch für uns der Alltag wieder. Für mich waren es die Vorbereitung von Gottesdiensten und andere Dinge wie z.B. die Gestaltung der neuen Gemeindeinternetseite, die Erstellung eines neuen Gemeindebriefs und die Vorbereitung von Unterrichten und Sitzungen. Für Mareike war es vor allem die Vorfreude und Aufregung vor der Einschulung unserer Tochter, die dann heute endlich mit allem drum und dran von einer Vorschülerin zur Schülerin wurde: Schultüte, Begrüßung in der großen Schulaula, das erste Mal Schuluniform usw. Und so freuen wir uns auch, wieder Mal ein wenig geregelten Rhythmus zu haben. |
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